Angefangen hat eigentlich alles an dem Tag als mein Freund und ich mal wieder unsere Kleiderschränke "ausgemistet“ haben. Der Berg mit den Shirts wurde immer größer und größer. Eigentlich war der Plan alles zum DRK-Container zu bringen und einem guten Zweck zukommen zu lassen.

 In Anbetracht der Tatsache, dass ich „leider“ ein Geldknauserig bin und schlecht Sachen weggeben kann und will, sind sie Sachen erstmal bei uns liegen geblieben. Bis zu dem Tag als mich der Näh- und Bastelwahn gepackt hat.

Ich startete also mein Vorhaben. Zu diesem Zeitpunkt nähte ich alles noch per Hand, vielleicht ist das eine gute Ausrede warum alles so, sagen wir mal individuell aussah.

Juni 2011

Dolly & Foxy

Eigentlich hatte ich schon immer den Wunsch nach einer eigenen selbstgemachten Puppe. Nun hatte ich zwar viel Stoff, aber null Erfahrung was Nähen angeht und legte einfach mal los. Mein erster Versuch war nicht schön aber selten.

Ich taufte sie Dolly und mittlerweile ist sie eine treue Begleiterin für mich geworden. Sie ist aus einfachem schwarzem Shirt-Stoff und hat weiße Knöpfe als Augen bekommen.

Da es ja im Leben darauf ankommt zu sehen und gesehen zu werden habe ich voller Stolz auch meinem Bruder mein Erstlingswerk unter die Nase ge-halten. Wie man sich vorstellen kann hatte er im ersten Moment nicht besonders viel übrig für die Puppe, fand sie dann aber doch irgendwie cool und fragte mich ob ich ihm nicht eine „Männer-Dolly“ machen könnte für die Ablage in seinem Auto hinten. Gesagt getan... dabei entstand Foxy. 

2011

Tierkissen

Nachdem ich nun meine ersten beiden „Puppen“ fertig hatte und schon ein ganz klein wenig Erfahrung hatte, versuchte ich mich an meiner nächsten Puppe. Diese sollte dann auch schon etwas detaillierter sein. Mit verschiedenen Stoffen für Hände, Schuhe, Gesicht, Hose, Oberteil etc. Sie hat leider bis heute keinen Namen und bekommen und hat ihr Exil in meinem Schrank bei den Nähsachen.

Dabei kam mir aber die Idee für meinen Freund als kleines Dankeschön, dass er auch so fleißig den Schrank von überflüssigen Kleidungstücken

befreite, ein Kissen zu nähen. Resultat war ein Katzenkissen auf das ich bis heute super stolz bin, weil dies das erste selbst genähte Stück war, welches wirklich gerade und schön geworden ist.

Das Katzenkissen bekam dann mal wieder mein Bruder zu Gesicht und war davon so angetan, dass er mit vorschlug so ein Kissen für seine Freundin zu machen. Diese hatte eine Vorliebe für Pandas. Das war kein großes Ding für mich, jetzt wusste ich ja wie es geht.

Die Tierkissengeschichte erwies sich mittlerweile als sehr ergiebig, wenn

man die Lieblingstiere der Freunde kennt. Mein drittes und somit erst mal letztes Tierkissen habe ich für eine sehr gute Freundin gemacht. Ein Schaf.  

2011

Teddy

Nach den ganzen Puppen und Kissen versuchte ich mich an etwas ganz anderem. Ein Teddybär musste her. Was sich als Fehler herausstellte, da es sehr viel schwerer war und als Anfänger nicht zu empfehlen ist. Ich mußt mir also eingestehen, dass man einen Teddy nicht mal eben so nähen kann, ohne sich vorher Kenntnisse zu verschaffen.

Auch er hatte anfangs sein Dasein im Exil bei der dritten Puppe ohne amen im Schrank gefristet, bis meine Freundin ihn dort irgendwann entdeckte. Sie hat ihn nun adoptiert und nun lebt er bei ihr.  

April 2011

Puppe

Kurze Zeit später hat die gleiche Freundin eine Puppe bei mir „bestellt“, die sie natürlich auch bekommen sollte. Dafür benutzte ich ebenfalls einfachen Shirt-stoff und ein paar witzige Details um sie indi-vidueller zu machen zum Beispiel die Schafspange (was eigentlich ein Knopf ist) im Haar und die schönen grünen Augen.

Juni 2012

Bunter Hase

Dann habe ich auch mal wieder etwas für mich genäht: eine Art Patchwork Hase. Dieser Hase ist einer meiner Lieblinge. Er ist so herrlich bunt und strömt so viel Freude aus, wenn ich ihn anschaue.

Als Augen habe ich super schöne blau-schwarze Perlmutt-knöpfe gefunden,

die „fast“ aussehen wie echte Augen. Einen Mund hat der Gute keinen, ich fand ihn einfach fertig so wie er jetzt ist. Das kleine Kissen ist eher ein Langeweile-Sonntagsblues-Vertreiber-Projekt gewesen. Habe einfach versucht einigen Stoffresten noch ein würdevolleres Plätzchen, als meinen Schrank, zu geben. 

Juni 2012

Perlentiere

Zwischenzeitlich habe ich mich an vielen anderen Sachen versucht. Die Perlentieren waren ein Versuch wert, dies wurde mir aber mit der Zeit zu fummelig. Jetzt plane ich die Perlen für Schmuck ein, wenn meine Nähphase mal wieder Flaute hat.




Nachdem ich nun all dies mühselig mit der Hand genäht habe, war es Zeit für eine Nähmaschine. Nun

kann ich mich auch größeren Projekten widmen.


Die Tatsache Klamotten auszusortieren, um meinem Schrank mal wieder Luft zum Atmen zu geben und Platz für Neues zu machen, gefällt mir sehr. Allerdings kann ich mich wenig damit anfreunden die Klamotten wegzuschmeißen. In diesem Falle war es eine verwaschene Hose. Um den Mülleimer umgehen zu können, habe ich mich im Netz auf die Suche gemacht was man aus dieser Hose noch alles machen kann. Und tada.... eine Tasche! Nichts einfacher als das. Wenn man nur ein wenig mit der Nähmaschine umgehen kann, ist das ein Klacks und man hat eine wirklich individuelle Tasche, die so sicherlich niemand hat. Zudem kommt, dass man nicht umständlich weitere Taschen anbringen muss, denn die Hose hat ja bereits 4 davon. Die Hose war eine ganze einfache schwarze Jeans. Den „Gürtel“ habe ich aus einem alten Strickpulli gemacht (einfach unten den Bund abgeschnitten und vernäht, damit es nicht ausfranst). Die Henkel sind aus den Hosenbeinen genäht.

Für die die es nach nähen möchten, hier die beiden YouTube Videos. Leider Englisch aber man kann sehr gut sehen wie sie vorgeht.

 

April 2015

Hosentasche No. 2 & Handytasche

Nun sind auch Freunde und Bekannte auf die Tasche aufmerksam ge-worden.

Eine Kollegin bat ich mich aus ihrer alten ausrang-ierten Blue Jeans und dem lachsfarbenen Hemd ihres Mannes eine Hosentaschen zu nähen.

Nichts leichter als das!

Da ich den ganzen Sommer im letzten Jahr voller stolz meine erste Hosentasche spazieren getragen habe, habe ich viele Reaktionen darauf bekommen und witzige Begebenheiten mit ihr erlebt.

Unter anderem auch Reaktionen von komplett fremden Menschen in der U-Bahn. Mir saß ein älteres Pärchen gegenüber und sie diskutierten darüber, dass meine Tasche aussähe wie eine Hose. Ungläubig und verwundert sahen sie die ganze Zeit zu mir herüber und diskutierten. Die Frau: „Doch ich glaube, dass ist mal eine Hose gewesen.“ darauf der Mann: „Nein kann ich mir nicht vorstellen.“ So ging es einige Zeit hin und her und ich saß direkt gegenüber und wunderte mich warum sie mich nicht direkt ansprachen, anstatt ewig zu diskutieren.Schließlich schaltete ich mich ein und bestätigte die Vermutung der Frau.Sie war ganz stolz und begeistert von der Tasche. Mission erfüllt!

Ich habe mich gefreut das es diemsmal etwas farbenfroher zugehen würde.Meine erste Tasche ist ja doch eher schlicht gehalten mit schwarzem Jeansstoff und schwarzem Innenfutter.

Nun ist das Innenfutter lachsfarben und der Zier-gürtel ebenfalls.

Mir hat es mal wie-der in den Fingern gejuckt etwas zu nähen.

Nach kurzer Überlegung und einem Blick in mein Lieblingsnähbuch sollt es eine Kosmetiktasche werden.

In dieser geräumigen Kosmetiktsche stecken rund 4-5 Stunden Arbeit. Das Nähprojekt ist also sehr gut dafür geeignet sich mal einen regnerischen Sonntag oder eine, in meinem Falle, schnöde Samstag Nacht um die Ohren zu schlagen.

 

Da das Schnittmuster sehr einfach gehalten ist, kann ich es auch sehr gut für Anfänger empfehlen. Das einzig wirklich friggelige waren die Knopflöcher, welche für den Tunnelzug genäht werden mussten.

 

Für jene die noch nie Knopflöcher mit ihrer Maschine genäht haben, ein Tipp: vorher genau die Näh-maschinenanleitung studieren und auch mal an einem Reststoff ausprobieren. Hier kommt es auf die Faden-spannung und den richtigen Sitz der Löcher an.

 

Die Stoffe sind in meinem Falle mal wieder Reststoffe aus anderen Projekten.

 

Der graue Oberstoff ist zum Beispiel mal eine alte Kuscheldecke gewesen und der bunte Stoff war mal Bettwäsche. Für die Standgestigkeit ist es wichtig etwas festere und robustere Stoffe zu wählen, denn sonst wird aus der Kosmetiktasche schnell ein Kosmetikbeutel und sie hat nicht den richigen Stand. Wer doch zu leichteren Stoffen greift sollte sich im Fachhandel nach Volumenfliss erkundigen. Die Anleitung in dem Buch arbeitet auch mit Volumen-fliss, da ich aber auf Grund meiner Spontanität etwas zu Nähen, keine Lust hatte welches zu besorgen, probierte ich es ohne. Durch den etwas dickeren Deckenstoff hat die Taschen den gewünschten Halt trotzdem bekommen.

Schildkröte (Sitzkissen)

Zu meinem nächsten Projekt bin ich durch einen glücklichen Zufall bekommen. Eine Freundin hatte noch Stoff von ihren Vorhängen übrig. Ich war sofort Feuer und Flamme als ich den tollen Karostoff gesehen habe. Nach langem grübeln was ich damit machen könnte kam mir ein großes Sitzkissen in den Sinn. Aber nur ein rundes Sitzkissen schien mir zu langweilig, also habe ich es kurzerhand zur Sitzkissenschildkröte gemacht. Schwarze Knöpfe als Augen angenäht, fertig! 

Januar 2013

Patchworkdecke (Karos)

Dann entdeckte ich Anfang 2013 eher durch Zufall Patchworken und Quilten. Einfach mal versuchen dachte ich mir, kann ja nicht so schwer sein, aber weit gefehlt. Als erstes habe ich mir Stunde um Stunde Videos auf YouTube angeschaut um mir Techniken abzugucken, dann sollte es auch in den praktischen Teil übergehen.

Ich sammelte meine Stoffreste zusammen, habe mir ein Muster zurechtgelegt und begann meine erste Patchworkdecke zu nähen. Am Ende kam ich auf 25 Stunden harter, aber sehr lehrreicher Näharbeit.

 

Januar 2013

Patchwork Tischdeckchen

Als nächstes war ein Sternquilt in Planung.

Der Unterschied zwischen einer Patchworkdecke und einem Quilt besteht darin, dass die Patchworkdecke zwar auch aus Flicken besteht, wie auch der Quilt, nur ist die Patchworkdecke nicht gesteppt. Der Quilt hingegen ist, wie eben erwähnt, meistens kunstvoll gesteppt und besteht aus drei Lagen Stoff.

Um nicht ins eiskalte Wasser zu springen habe ich an einem kleinen Tischläufer schon mal rumprobiert. Wie man leider sieht, war der Versuch noch nicht ganz so erfolgreich, denn der Rand ist mehr als schief geworden. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und ich bin froh, dass ich den Fehler im kleinen gemacht habe und nicht erst bei dem Quilt merke, dass etwas falsch läuft. 

Februar 2013

Sternquilt

Aktuelle arbeite ich an einem ersten Quilt.Dieser soll ein Sternmuster haben

und moderner rüberkommen, als die Quilts die ich mir schon so angesehen habe.

Auf der Suche nach Stoff war ich anfangs nicht wirklich erfolgreich, denn 1. sind die „echten“ Patch-work Layercakes und Charm Packs zu teuer und 2. waren mir die Stoffe teilweise zu unmodern. Da bieten günstige Bettwäschen eine günstigere Alternative, diese machen zwar mehr Arbeit beim zuschneiden was sich aber im Endergebnis lohnt.

Nach 3 Wochenenden Blut, Schweiß und Tränen hatte ich nun endlich meinen ersten Quilt fertig gestellt.

Ich hatte Stunde um Stunde mit der Planung des Designs und der Berechnung des Stoffes verbracht, aber an der Maschine war das alles nicht mehr wahr.

Die Sterne, also das eigentlich Design blieb, den Rest habe ich nach und nach abgeändert. Dann kam die Angst, dass der Stoff nun für die Rückseite nicht mehr reichen könnte. Bei einer blutigen Anfänger-quilterin näht die Angst immer mit ;O).

Am Ende hat sich die Mühe und viele Verzweiflung über so manche krumme und wieder aufgetrennte Naht wirklich gelohnt. 

April 2013

Buchtasche/Tablethülle & Lesezeichen

Als perfektes Ostergeschenk hatte ich als nächstes diese Tablethülle genäht.

Der Stoff ist der gleiche den ich auch für den Quilt verwendet hatte. Außen ist er freundlich bunt wie man sieht und als Innenstoff habe ich den Vogelstoff verwendet als Kontrast. Knopf dran fertig. Nun war die Hülle, für das vorgesehene Tablet leider zu klein (ich habe es noch nicht so raus mit den Nahtzugaben :O/). Ein anderer Zweck wird sich aber finden.

Wie man eventuell erahnen kann habe ich eine Menge Stoff von meinem Quilt übrig gehabt, man glaubt gar nicht wie ergiebig 2 Bettwäschen mit Kopfkissen und Bettbezug sein können ;O). 

Mai 2013

Tischläufer

Und so war auch noch etwas Stoff für einen passenden Tischläufer übrig. Einen kleinen Schön-heitsfehler hat er finde ich, da durch, dass er keinen Füllstoff in der Mitte hat, schimmert etwas der „Rückenstoff“ durch. Die Blumen habe ich einfach mit einem Zick-Zack-Stich drauf gesetzt, also alles keine Zauberei.

 

Platzdeckchen

Wieder mal eine Nähübung. Diesmal habe ich versucht ein Platzdeckchen zu

nähen auf dem Häuser sind. Das ist im traditionellen Quilten keine Seltenheit, es gibt ganze Häuserquilts, aber so groß wollte ich nicht anfangen. Ich hatte noch zwei ausrangierte Hemden übrig und machte mich dran. Leider wurde er immer schiefer und krummer je mehr ich nähte. Die Häuser, das Dach, Fenster und Türen habe ich einfach mit einem Zick-Zack-Stich „appliziert“.Spätestens als ich den Rand angenäht habe wurde es immer krummer und krummer, nun liegt das gute Stück die meiste Zeit im Schrank zu irgendetwas wird es, irgendwann schon gut sein und als kleine Übung hat es auf jeden Fall schon seinen Dienst getan. 

Juni 2013

Selbst designte T-Shirts

Meine nächste kreative Idee war es mir ein Shirt selbst zu designen, da mir die Designs der Shirts in den Shops oft zu unkreativ oder zu überladen waren. Gedacht, getan!

Nach etwas grübeln wie ich mein Projekt am besten umsetze, bin darauf gekommen einfach mit Textilstiften auf meinem Shirt zu malen, da diese aber um fein und sauber zu malen etwas zu dick sind, kam mir die Idee einfach Schablonen von meinen Motiven anzufertigen. Also habe ich mich auf die Suche nach einem Motiv gemacht. Da passte es mir sehr gut, dass ich noch die Vorlagen von dem Tattoo hatte, das ich für meine Freundin entwerfen sollte.

Die Vorlage habe ich dann mit einem feinen Cuttermesser ausgeschnitten und die Schablonen einfach auf meinem Shirt platziert und ausgemalt. Dass es so ein Kinderspiel wird hätte ich auch nicht gedacht.

Als das Shirt fertig bemalt war musste die Farbe nur noch mit einem Bügeleisen übergebügelt werde, damit die Farben sich richtig mit den Fasern verbinden.

Das zweite Shirt sollte ein eher romantisches Design bekommen Erst habe ich mal wieder Vorlagen gemacht und diese dann mit dem Cuttermesser ausgeschnitten und vorbereitet. In diesem Fall eine Silhouette von einer Frau und einem Mann die sich gegenüber stehen. Damit das Design nicht zu schwer und plakativ rüberkommt, habe ich mich dafür entschieden, die Silhouetten nicht ganz in einer Farbe auszumalen, sondern sie nur zart anzudeuten. Hierfür habe ich eine Schablone von meinem letzten Projekt benutzt und nur an den Rändern verwendet, so dass sie Silhouette gut rauskommt. Somit war das Paar schon mal geschafft. Mit der „alten“ Schablone und dem grün kommen die Silhouetten wirklich zartrüber. Einmal „ein/festbügeln“ und auf zum nächsten Punkt im Design.

Der nächste Punkt ist die Hand.

Diese sollte auf der Brust platziert sein. Dafür habe ich das Shirt kurz angezogen, um den optimalen Platz zu bestimmen. Die vorbereitete Schablone habe ich dann auf dem angezogenen Shirt mit Klebestreifen kurz fixiert. Nun konnte auch die Hand auf das Shirt gebracht werden. Unter die Hand habe ich dann noch ein Herz gezeichnet, ebenfalls vorher mit einer Schablone und Hand und Herz dann mit einer Linie verbunden. 

Juli 2013

Eulenkissen

Nun sollte es mal wieder etwas handgenähtes sein, back to the roots quasi, nur konnte ich mich lange Zeit nicht entscheiden was ich nähen wollte. Bis ich im Fernseher einen Beitrag gesehen habe wo hinter der Frau im Vordergrund eine Eule auf dem Bett saß.

Das wars!!!

Wie immer war Vorbereitung alles. Aus dem Internet habe ich mir ein leichtes Schnittmuster besorgt und Stoffe aus meinen Resten ausgesucht. Dann konnte es auch schon mit dem nähen losgehen. Die gesamte Eule hat mich ca. einen Sonntagnachmittag gekostet. Also ein schöner Langeweile- und Sonntagsbluesrver-treiber. 

August 2013

Nilpferd

Meine nächste Näharbeit war zu einem weniger schönen Anlass.

Es musste etwas pfiffiges zum Abschied eines lieben Arbeitskollegen werden dachte ich mir und fand in meinem Kleiderschrank ein schwarzes Poloshirt mit unserem Firmenlogo darauf.Der Polostoff war perfekt dafür geeignet, er ist fest und verzeiht beim Handnähen etwas mehr als leichter Stoff. Nach ein bisschen mehr als 7 Stunden habe ich auch schon meinem ersten Nilpferd in die Knopfaugen blicken dürfen. Für alle auch ein eigenes Nilpferd haben möchten hier die Nähanleitung aus dem Netz

September 2013

Schaf

Dann hatte ich mal wieder einen freudigen Anlass zum Nähen.

Zum Geburtstag einer guten Freundin die auf Schafe und auf Pink steht, habe ich ihr aus einem flausch-igen Handtuch ein pinkes Schaf genäht. Skurril, aber nichts lag näher.

 

Auch hierzu gibt es eine Anleitung im Netz. 

Januar 2014

Puppe

Puppen habe ich ja nun schon viele gemacht, da diese nun für ein Baby als

Geschenk sein sollte, durfte sie keine Knöpfe oder Strickgarnhaare haben.

Da habe ich einfach meine neuen Textilstifte ausgegraben, die ich mir eigentlich zum bemalen von Shirts gekauft habe, und mit diesen das Gesicht gemalt und Akzente auf den Haaren gesetzt.

 

 

 

August 2014

Hosentasche No. 1

Videolinks: Video 1 Video 2

Die Hosentasche habe ich exakt danach genäht.

Wie man genau die Henkel auf seinen eigenen Körper anpasst, habe ich auch dort entnommen. Der Gürtel ist meine eigene Kreation.

 Viel Spaß damit!

 

November 2014

Doppelseitige Eule

Diese kleine doppelseitige Eule war eher ein Spontanprojekt.

 

Von Vorn ist sie hellwach und auf der Rückseite schläft sie und hat die Flügel vor das Gesicht geschlagen.

 

 

 

 

 

November 2014

Tchibo Kissen Nähset

Das Nähset zu diesem Kissen habe ich letztes Jahr geschenkt bekommen und nun lag es so lange im Schrank.

Warum?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, denn jetzt wo es fertig ist, kann ich es mir nicht erklären.Das Nähset ist von Tchibo und ich kann euch nur empfehlen, wenn ihr das mal im Laden seht, ruhig trauen und zuschlagen, es lohnt sich.

Auch für Nähanfänger zu empfehlen, da eine ver-ständliche Anleitung enthalten ist und die Stoffe alle bereits zugeschnitten sind. 

Dezember 2014

Affenbär

Hier schmeißt sich unser neuer Mitbewohner in Pose. Um ehrlich zu sein kann ich nicht wirklich viel über die Art des Tieres sagen, denn beim nähen ist irgendwie etwas anderes daraus geworden, als eigentlich vorgesehen war.

Ursprünglich als Affe geplant, wurde er Zusehens mehr und mehr zu einem Bären mit viel zu langen Gliedmaßen. Wir haben ihn einfach Affenbären getauft.

Das Gesicht sollte eigentlich auch freundlicher aussehen, aber so wie das nun mal ist, nicht alles im Leben läuft wie es soll. Alles eine Frage des Blickwinkels und der Erklärung: Denn nun ist es eben ein Affenbär mit verständnisvollem Gesichtsausdruck, dem man seinen Sorgen anvertrauen kann und er immer sehr neutral schaut. Niemand will seinem Kuscheltier etwas anvertrauen und dabei ständig angegrinst werden, oder? ;O)

Dazu kommen die beiden unterschiedlichen Ohren, diese sind natürlich so „gewollt“ ein großes für die großen Probleme und ein kleines für die etwas kleineren Sorgen. Vollkommen logisch!

 

 

 

 

Zu der eigentlichen Tasche habe ich auch eine passende Handy-tasche genäht. Sie ist eher ein kleines Pro-jekt gewesen, denn ich hatte ein Tutorial bei YouTube gesehen und wollte sie unbedingt nach nähen, weil ich die Idee ganz süß fand mit der Schleife.

Leider ist sie etwas zu klein geraten und ich denke, dass in diese Tasche eher kein Handy passt, zumin-dest keines der neuen Generation. Als kleiner Begleiter und schönes Goody zu der Tasche ist sie ganz nett.

Außerdem kommt sie praktisch mit zwei Innenfächern daher, also nicht nur für Handys durchaus nutzbar.

April 2015

Hosentasche "Satchel"

In Hosentasche Nummer 3 stecken rund 10 Stunden

Näharbeit. Wobei man sagen muss, dass das zuschneiden der Stoffe fast die meiste Zeit in Anspruch genommen hat. Das sind die Abstriche die man machen muss, wen man nicht mit Meterware arbeitet. Die Nähanleitung zu dieser Tasche habe ich aus dem Buch „Meine Tasche Mein Design“ von Miriam Dornemann. Das Buch ist wirklich zu

empfehlen, denn es enthält viele Tipps und Tricks zum Nähen von Taschen. Es enthält 15 Nähanleitungen für die Grundmodelle von der sportlichen Bowling Bag

bis zur klassischen Clutch. Diese Modelle kann man natürlich je nach belieben individuell und nach seinem eigenen Geschmack mit unterschiedlichen Taschen oder Aufnähern verschönern.

Ich habe mich für das Modell „Satchel“ entschieden. Bei dem Stoff haben ich zu einer blauen Jeans gegriffen und einem blauen Hemd. Das ganze habe ich mit rosa Ziernähten farblich etwas abgesetzt.

Wörtlich übersetzt heißt „Satchel“ Schulranzen und war ursprünglich für Bücher gedacht. Sie wird sicherlich auch ohne Bücher eine guter Begleiter sein :O). Das eigentliche Modell war ohne die Seitentaschen, diese haben ich zusätzlich ergänzt. Auch dies in dem Buch sehr gut beschrieben.

Ebenso habe ich ihr eine kleine Stoffblume verpasst. (auch im Buch beschrieben) Bei den Trägern habe ich mich auf der Oberseite für den Jeansstoff und auf der Rückseite für den Stoff des Hemdes entschieden und wieder mit rosa Garn eine Ziernaht gesetzt. So passt alles perfekt zusammen.

Wer auf den Geschmack gekommen ist selbst eine

Tasche zu nähen: Hier der Link zu dem Buch.

Mai 2015

Buchschutz

Kleines Projekt für zwischendurch.

 Was näht man, wenn man Lust hat zu nähen aber nicht weiß was?

Och probieren wir mal einen Buchschutz.

Tada einmal in schwarz und blau. 

 

Juni 2015

Hosentasche "Hobo"

Sooo Tasche Nummer 4.

Wie man sieht, wir steigern uns langsam aber sicher: Diese Tasche ist mit Reißverschluss, was aber auch noch ausbaufähig scheint, wenn man genau hinschaut. 10 Stunden Arbeit stecken drin und die haben sich wieder mal gelohnt. 

November 2015

Kosmetiktasche

Die Nähanleitung zu dieser Tasche habe ich aus dem Buch „Meine Tasche Mein Design“ von Miriam

Dornemann. Das Buch ist wirklich zu empfehlen, denn es enthält viele Tipps und Tricks zum Nähen von Taschen. Es enthält 15 Nähanleitungen für die Grund-modelle von der sportlichen Bowling Bag bis zur klassischen Clutch. Diese Modelle kann man natürlich je nach belieben individuell und nach seinem eigenen Geschmack mit unterschiedlichen Taschen oder Auf-nähern verschönern.

Wer auf den Geschmack gekommen ist selbst eine Tasche zu nähen: Hier der Link zu dem Buch.